
Zu Beginn des Krieges hofften die skandinavischen Staaten, dass sie, wie schon während des Ersten Weltkriegs, während des gesamten Konflikts neutral bleiben könnten. Dänemark und Norwegen hatten jedoch für die deutschen Interessen eine zu strategische Lage, weshalb die Deutschen beide Länder in den beiden Frühlingsmonaten des Jahres 1940 besetzten.
Für die Besetzung Norwegens stellte das nationalsozialistische Deutschland eine umfangreiche militärische Kraft auf, die sich im Laufe des Krieges zwischen 300.000 und 600.000 Soldaten bewegte. Die Mehrheit stellten Reichsdeutsche, doch bis zu zwanzig Prozent davon waren mobilisierte Einwohner aus verschiedenen unterworfenen, meist ethnisch gemischten Grenzgebieten des besetzten Polens, Frankreichs, Belgiens und der Tschechoslowakei.







