Am Ende des Krieges wurden die deutschen Gefangenen gemeinsam mit anderen Ausländern in Gefangenenlagern zusammengeführt, die von norwegischen und alliierten Behörden geleitet wurden. Die Lager wurden schrittweise in Lager für deutsche Soldaten sowie für Soldaten anderer Nationalitäten umorganisiert. Die ehemaligen Wehrmachtssoldaten hatten den Status von Kriegsgefangenen (krigsfange), jedoch vor allem im Zusammenhang mit befreiten sowjetischen Gefangenen verwendet.
In den norwegischen Gefangenenlagern suchten tschechoslowakische Verbindungsoffiziere nach Internierten, registrierten und verhörten ehemalige Vorkriegsbürger der Tschechoslowakei und entschieden über deren Repatriierung in die Tschechoslowakei oder ihre Deportation in deutsche Gefangenenlager.
Von insgesamt 14.000 Angehörigen kehrten etwa 15 % in die Tschechoslowakei zurück.







