
Nach der Besetzung des Sudetenlandes und der Errichtung des Protektorats Böhmen und Mähren unterlagen Teile der Bevölkerung der besetzten Tschechoslowakei der Mobilisierung in die deutsche Armee. Es handelte sich vor allem um Sudeten- und Protektoratsdeutsche, aber auch um Angehörige gemischt tschechisch-deutscher Familien sowie um Tschechen aus annektierten Gebieten des Deutschen Reiches (Teschener Schlesien und Hultschiner Ländchen).
Alle diese Männer (in Ausnahmefällen auch Frauen) mussten in der Wehrmacht dienen. Einige meldeten sich freiwillig, doch ein großer Teil wurde im Rahmen der Pflichtmobilisierung eingezogen.
Dem Thema des Wehrmachtdienstes von Bürgern widmen sich zahlreiche Publikationen; hier beschränken wir uns auf den Dienst in der Wehrmacht auf dem Gebiet Norwegens und Dänemarks.







