Am Dienstag 9. April 1940 früh am Morgen griff NS-Deutschland das neutrale Dänemark und Norwegen an. Während Dänemark die Bedingungen der Okkupanten am demselben Tag akzeptierte, weigerten sich die Norweger, kampflos zu kapitulieren.
Die deutsche Marine, die von der Luftwaffe unterstützt wurde, spielte während des Angriffs eine zentrale Rolle. In deren Reihen kämpften auch Soldaten aus verschiedensten okkupierten Ländern, einschließlich der Tschechoslowakei. Die Zahl der Soldaten stieg im Verlauf des Krieges, insbesondere im besetzten Norwegen. Nach der deutschen Kapitulation meldeten sich in Norwegen und Dänemark über 13 000 gefangene Wehrmachtssoldaten zur tschechoslowakischen Staatsangehörigkeit, und weitere 500 dienten in der paramilitärischen Organisation Todt.
Foto: Oslohafen am 9. April 1940
(Nationalbibliothek, Oslo/Nasjonalbiblioteket)



